Mitte Januar erlebten die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse einen ganz besonderen Schultag: Die Welt der Energien stand auf dem Stundenplan. Unterstützt von einer externen Fachreferentin wurden die Kinder zu kleinen Forschern und Konstrukteuren.
Zum Auftakt gab es zunächst eine Portion Theorie, die alles andere als trocken war. Was sind eigentlich fossile Energien – und warum sind erneuerbare Energien die bessere Wahl? Mit kleinen Experimenten rund um Strom, Leitfähigkeit und verschiedene Materialien konnten die Kinder direkt ausprobieren, wie Energie „funktioniert“.
Für große Augen sorgten anschließend alltagsnahe Gegenstände, die zeigten, wie Energie ganz praktisch genutzt werden kann. Ob Taschenradio mit Lampe, ein Basecap mit integriertem Solar-Ventilator oder sogar ein selbstgebauter Mini-Backofen aus Holz, Alufolie und Glas – all diese Dinge funktionierten allein durch Muskelkraft oder Solarstrom.
Ein weiteres Highlight war die gemeinsame Arbeit an einer Miniatur-Solar- und Windkraftanlage. Sobald die Schaltkreise richtig gesetzt waren, lief alles fast wie von Zauberhand – sehr zur Begeisterung der jungen Tüftlerinnen und Tüftler.
Im praktischen Teil des Tages wurde es dann richtig lebendig: In Gruppen bauten die Kinder mit speziellen Solarkästen eigene Modelle. Autos mit Vor- und Rückwärtsgang, Hebebühnen und kleine Baumaschinen entstanden – und wurden dank Solarmodulen tatsächlich in Bewegung gesetzt. Die Freude war groß, als die ersten Fahrzeuge losrollten.
Am Ende des Tages waren sich alle einig: Lernen kann richtig spannend sein – besonders, wenn die Sonne mitspielt.
C.Sigusch